Entdecken Sie unsere Heimat


Die Natur und die bewegte Geschichte haben das weite Jerichower Land geprägt- und unser Vorwerk zu Lütenitz liegt mittendrin. Wir laden Sie ein, die Vielfalt der Region zu erkunden. Ob Kultur, Geschichte oder Naturerlebnisse- hier findet jeder das Richtige.


Ein Blick zurück:

Die Historie von Lütnitz & Möckern

Im Jahr 1785 wurde der Ort Lütenitz als Vorwerk im ersten Distrikt des Jerichowschen Kreises beschrieben. Schon zu dieser Zeit war das Vorwerk nach Möckern eingepfarrt und gehörte den Freiherren vom Hagen.

 

 Die Slawen nannten den Ort,

aus dem sich später Möckern entwickelte, „Mokrianici“ – feuchter Ort –, denn die Ehle bildete zu dieser Zeit hier ein ausgedehntes Sumpfgebiet. Es wird vermutet, dass die Siedlung schon zum Ende des 9. Jahrhunderts unter deutschem Einfluss stand; sicher ist, dass sie Mitte des 10. Jahrhunderts ein deutscher Burgward war. Als solche wurde sie mit einer Urkunde von König Otto I. aus dem Jahre 948 zur Zehntleistung an das Magdeburger Moritzkloster verpflichtet. Diese Urkunde gilt als Ersterwähnung des Ortes. Zu dieser Zeit wurde auch anstelle der alten slawischen Anlage eine Burg errichtet, deren Bergfried noch heute Teil des Möckeraner Schlosses ist. Sie diente als Vorposten dem Schutz Magdeburgs und sicherte zugleich die wichtigen Straßen nach Brandenburg und Zerbst. 955 soll Otto I. nach seinem Sieg über die Ungarn am 10. August des Jahres (Tag des Heiligen Laurentius) die Pfarrkirche gestiftet haben, die seither den Namen des Heiligen trägt

 

Die Herrschaftsfolge in Möckern war über mehrere Jahrhunderte hindurch vielfältig und kompliziert. Im 12. Jahrhundert übten die Brandenburger Markgrafen die Herrschaftsrechte aus, doch Markgraf Otto II. überließ sie 1196 dem Erzbistum Magdeburg. Spätestens im 14. Jahrhundert gelangte Möckern in den Besitz des Stifts Quedlinburg, das die Grafen von Arnstein mit der Stadt als Rittergut belehnten. 1710 ging der Besitz an Christian Wilhelm von Münchhausen über, 1742 an die Freiherren vom Hagen, deren Patrimonialrechte 1849 aufgehoben und die 1945 durch die Bodenreform enteignet wurden.

In der Stadt Möckern leben 13.138 Einwohner in 50 Ortsteilen. Gemäß der früheren Gemeindestruktur wurden die Ortsteile zu Ortschaften zusammengefasst.

In vier Grundschulen lernen ca. 450 Kinder. Die Theologische Hochschule Friedensau ist eine herausragende Einrichtung der Erwachsenenbildung.

 

Durch die mehrfache Anbindung an die A2, die Bundesstraßen 246 und 246a ist die Stadt verkehrstechnisch gut erschlossen. Nicht nur die Landeshauptstadt Magdeburg und das Mittelzentrum Burg sind dadurch unweit entfernt, auch Berlin und Leipzig sind in ca. einer Stunde zu erreichen.

 

 

Verschiedene Gewerbegebiete, attraktive Wohnanlagen für verschiedene Ansprüche, eine ausgewogene und dem ländlichem Bedarf angepasste soziale Infrastruktur bilden gute Bedingungen für Familien in allen Lebenslagen.

Highlights in Möckern & Wallwitz

  • Heimatstube 1813: Besuchen Sie das Schloss Möckern, mit begehbarem Turm (Am Park 3, Möckern)
  • Historischer Schlosspark: Ein idyllischer Ort für ruhige Spaziergänge in Möckern
  • Alte Pfarre Möckern
  • Bildungs- & Erlebnisbauernhof: Besuchen Sie den den Röhlschen Hof in Wallwitz (August-Bebel-Str. 19, Wallwitz)
  • Spätgotischer Flügelaltar in der Kirche Wallwitz

Ausflüge in die nähere Umgebung

  • Spätgotischer Flügelaltar in der Kirche Zeddenick und Dalchau
  • Bauernstube und Scheune Stegelitz
  • Optische Telegraphenstation Nr. 11 (Telegrafenstraße, Ziegelsdorf)
  • Zum Forellenhof Wüstenjerichow (Dorfstr. 20, Wüstenjerichow)
  • Traditionsverein Kleinbahn des Kreises Jerichow I I e.V. (Forststr. 6, Magdeburgforth)
  • Heimatverein Magdeburgforth Gloinetal e.V. - Wanderungen durch die Jerichower Schweiz
  • Mahnmal Kriegsgefangenenlager STALAG XI-A Altengrabow
  • Heimchensteine in Lübars
  • Historischer Lokschuppen mit Wasserturm (Chausseestr. 4a, Loburg)
  • Vogelschutzwarte Storchenhof Loburg e.V. (Chausseestraße 18, Loburg)
  • Ruine „Unser lieben Frauen“ (Objekt der Straße der Romanik, Möckernitzer Damm 6, Loburg)
  • Burg Loburg mit begehbarem Burgsturm (Burgstraße 22, Loburg)
  • Kirche St. Laurentius mit Karlingorgel (Schulhof, Loburg)
  • Rittergut von Barby mit Gutsküche & Barbycafé (Münchentor 1, Loburg)
  • Obstbrennerei & Brennereimanufaktur Kullmann (Lindauer Straße, Loburg)
  • Spätgotischer Flügelaltar in der Kirche Rosian
  • Spätgotischer Flügelaltar in der Kirche Isterbies (Infozentrum des Fördervereins)


Sonnenuntergang hinter dem Dorf

 

 

Wenn die Sonne hinter den Feldern verschwindet, wird es ruhig. Das Dorf liegt im warmen Licht des Abends, Geräusche werden leiser und der Tag endet langsam.
Ein Moment zum Innehalten – einfach, echt und unaufgeregt.


Schlosspark Möckern

 

 

Der Schlosspark in Möckern lädt zu entspannten Spaziergängen ein. Alte Bäume, ruhige Wege und gepflegte Grünflächen prägen das Bild.
Ein Ort, der Geschichte und Natur verbindet und Raum für Ruhe und Bewegung bietet.


Wallwitzer See 

 

 

Der Wallwitzer See zeigt sich hier in der Ruhe des Abends. Das Wasser liegt still, der Himmel färbt sich langsam, die Umgebung kommt zur Ruhe.
Ein schlichter, natürlicher Ort, der Abstand vom Alltag schafft.